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Die DO Merkur

Seinen Platz am Himmel der Fluggeschichte hat Dornier für alle Zeiten sicher.
Vom Zeppelin-Luftschiff übers Wasserflugzeug RsI zum ersten Metall-Flugboot der Welt, vom zwölfmotorigen Flugboot Do-X, dem damals größten
Passagierflugzeug der Welt, über den Senkrechtstarter DO 31 bis zu unbemannten Rotorplattformen: Die beachtliche Flugzeugflotte, die über Jahrzehnte unter der Marke Dornier entstand, hat nicht nur viele Menschen beflügelt, sondern auch immensen wissenschaftlichen Fortschritt ermöglicht.

Die Ausstellung folgt Dorniers Entdeckung des Himmels mit beeindruckenden Exponaten wie einer Dornier Do 31, einer Do 29, einer Do 228, einer Do 27,
einer Fiat G 91, einer Br 1150 Breguet Atlantic, dem Merkur sowie einem Alphajet. Die zum Teil noch flugfähigen Maschinen können im Hangar aus nächster Nähe bestaunt und bewundert werden.

Die Dornier Merkur

Das erste Flugzeug, das unter der Flagge der Deutschen Luft Hansa zu einem planmäßigen Flug startet, ist der Dornier Merkur. 1925 als einmotoriger, abgestrebter Hochdecker gebaut, stellt er bereits im Juni 1926 sieben Weltrekorde auf. Der Merkur glänzt als erfolgreiches wie auch wirtschaftliches Flugzeug und wird in großer Stückzahl bei der Luft Hansa eingesetzt. Er fliegt ebenfalls für japanische und südamerikanische Gesellschaften und wird in verschiedenen internationalen Lizenzabkommen gebaut.

Berühmtheit erlangt die Sonderausführung »Switzerland«. Mit diesem erreicht der aus der Schweiz stammende Afrikaforscher Walter Mittelholzer am 20. Februar 1927 nach 97 Stunden Flugzeit und einer Flugstrecke von 20.000 km Kapstadt.
Der Merkur wurde für die Dauerausstellung originalgetreu nachgebaut.
Die Luft Hansa Technik AG erklärte sich bereit die Lackierung zu übernehmen.
Das Ergebnis ist ab dem 24. Juli 2009 im Dornier Museum zu bewundern.

Die DO 31

Das erste und bisher einzige Strahltransportflugzeug, das senkrecht starten kann, hat seinen Erstflug am 10. Februar 1967. Zuvor wird für Konzeption, Entwicklung, Planung, Fertigung, Erprobung und Zulassung dieses neuen Flugzeugtyps eine komplett neue Steuer- und Regeltechnik benötigt und eine spezielle Soft- und Hardware entwickelt.

Der Ursprung des »Denkens in Systemen« – ein zentrales Thema bei Dornier – wird heute vor allem auf die Erfahrungen in dieser Zeit zurückgeführt.

Die Do 31 stellt insgesamt fünf Weltrekorde auf.

Radartisch - der Einsatz von Medien setzt die Entwicklung Dorniers stets in Kontext der Zeitgeschichte © Birgida GonzalezMuseumsbox - eine Mischung zwischen Exponaten und großflächigen Bildern gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungsschritte Dorniers © Birgida GonzalezMuseumsbox - Diorama-Vitrinen beherbergen historische Flugzeugmodelle, davor begehbare Weltkarte mit Rekordflügen  © Birgida GonzalezMuseumshangar - hier warten 1:1 Exponate wie der Alpha-Jet und die Do31  © Birgida GonzalezSonnensystem - Raumfahrt-Hubbles erwecken ausgewählte Projekte zum Leben © Birgida Gonzalez