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Das „TexCar“ ist angekommen

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Neue Attraktion im Dornier Museum:

Das „TexCar“ ist angekommen

Friedrichshafen, 30.09.2016 – Vor ein einigen Tagen noch war es auf der Chemiefasertagung in Dornbirn zu sehen - jetzt ist das „TexCar“ im Dornier Museum in Friedrichshafen angekommen. Besuchern wird anhand des Fahrzeugs die Tragweite von Textil vermittelt.

„Textil ist ein alter Hut“, denken Viele. Weit gefehlt: „Ohne Textil würden wir alle nicht leben“, sagt Peter D. Dornier, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Lindauer DORNIER GmbH „LiDO“. „Textil ist der Stoff der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.“

Das „TexCar“, das jetzt als Leihgabe im Dornier Museum zu sehen ist, macht Textil fühl- und sichtbar; und zwar auch an Stellen im Auto, die sonst verborgen sind. Hierfür hat das 1852 gegründete Unternehmen Groz-Beckert aus Albstadt einen neuen Mercedes-Benz E-Klasse komplett zerlegt und umgebaut. Gestrickte, gewebte, gefilzte, gesteppte und genähte Textilien können die Museumsbesucher im und am „TexCar“ entdecken: Gurt, Airbag, die Abdeckung für den Kofferraum, Sitzbezüge, Türverkleidung, Bodenbelag und beispielsweise Matten – überall im Auto ist Textil. Für Carbon-Bremsen werden Vliesstoffe verarbeitet. „Ohne Textil würde kein Fahrzeug sicher fahren können“, betont Peter D. Dornier.

Möglichst große Sicherheit für ein Auto schaffen - das ist nicht alles, was Textil kann: Die Anzüge der Astronauten beispielsweise bestehen aus Textil, wie auch die Struktur der modernen Raumfähren und Satelliten, die aus textilverstärkten Werkstoffen hergestellt werden. Weitere Beispiele: Ohne Textil würde kein Krankenhaus funktionieren. Zudem wird Textil zunehmend als Reparaturlösung für beschädigte Stahl-Armierungsstrukturen erfolgreich eingesetzt, denn im Gegenteil zu Stahl, rostet Textil nicht.
Peter D. Dornier führt auch die so genannten Composite-Gewebe an, die Schwingungen, Schläge und Fliehkräfte standhalten. „Teile von Flugzeugen, wie beispielsweise hochbelastete Turbinenschaufeln, werden in Zukunft aus solchen Textilien bestehen, die dabei metallische Materialien ersetzen. Wobei auch Metalle oder Keramik durch textile Verstärkungen leistungsfähiger gemacht werden können.“

Textil – das Material, das auch künftig viel Stoff für interessante Einsatzmöglichkeiten liefern wird.

Über Groz-Beckert
Groz-Beckert ist weltweit führender Anbieter von industriellen Maschinennadeln, Präzisionsteilen und Feinwerkzeugen sowie Systemen und Dienstleistungen für die Herstellung und Fügung textiler Flächen. Die Produkte und Leistungen unterstützen die Bereiche Stricken und Wirken, Weben, Filzen, Tuften, Kardieren und Nähen. Bereits 1852 gegründet erwirtschaftete das Familienunternehmen im Jahr 2015 mit rund 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 628 Mio. Euro Umsatz. Groz-Beckert ist mit Vertretungen, Produktions- und Vertriebstochtergesellschaften weltweit in mehr als 150 Ländern aktiv.

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