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Ausstellungen im Hangar

Umwelttechnologie Ausstellung im Hangar

Umwelttechnologie

Seiner Zeit voraus

Seit Oktober 2020 ist die als Ergänzung zur Dauerausstellung konzipierte Umwelttechnologie-Ausstellung in der Ausstellungsbox im Hangar des Dornier Museums zu sehen. Energie, Mobilität und Umweltschutz sind darin die zentralen Themen. Wichtige technologische Entwicklungen wie die Heat Pipe, der Darrieus-Rotor, die Brennstoffzelle sowie der Rufbus und der Delta II e werden thematisiert und in den Kontext der Zeit gestellt.

Was das Thema Umweltschutz betrifft, so liegt der Fokus in der neuen Ausstellung auf den Themen Erdbeobachtung sowie Meeres- und Polarforschung. Mit der Einbringung des Flugzeugs "Polar 4" in den Hangar bekommen die Besucher zusammen mit dem Flugboot "Dornier Wal" zwei Exponate aus verschiedenen Zeiten zu sehen, die beide zur Erforschung der Polarregionen eingesetzt wurden. Mit dem Thema Erdbeobachtung knüpft die Ausstellung nicht nur räumlich, sondern auch thematisch an den neugestalteten Raumfahrtbereich an. 

Polar 4 - für extremste Einsatzgebiete

Ausgerüstet ist die Maschine mit einem kombinierten Ski- und Radfahrwerk. So kann sie auf Schnee, Schotter oder Betonuntergründen starten und landen. Ab 1985 war die Polar 4 in der Arktis und Antarktis im Einsatz. In diesen oft unzugänglichen, eisbedeckten Gebieten war sie als Forschungsflugzeug unersetzlich. Im Januar 2005 wurde die Polar 4 bei einer harten Landung auf dem antarktischen Eis schwer beschädigt. Eine Reparatur war nicht möglich, sodass die Maschine außer Dienst gestellt werden musste. Derzeit sind Polar 5 und Polar 6 für das Alfred-Wegener-Institut im Einsatz.

 

Dornier Wal - ein besonderes Stück Geschichte in Friedrichshafen

Der "Dornier Wal" ist eines der erfolgreichsten Flugboote aus dem Hause Dornier. Keine andere Modellreihe prägte die Flugbootentwicklung in den 1920er Jahren so stark.

Abenteuerlich mutet besonders der berühmte Flug zweier Do Wal in Richtung Nordpol an. Kurz vor dem Polarkreis mussten der Polarforscher Roald Amundsen und sein Expeditionsteam notwassern. Eine der beiden Maschinen wurde dabei so stark beschädigt, dass ein Start nicht mehr möglich war. Nach drei Wochen im Eis konnte die zweite Maschine abheben und mit beiden Besatzungen vollkommen überladen bei Spitzbergen sicher wassern.

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